‹ Startseite

Privatsphäre im Gruppenchat

Viele Messenger verlangen eine Telefonnummer und möchten das Adressbuch lesen. Für eine Familienfeier oder ein Vereinstreffen ist das oft mehr, als nötig wäre. Hier erklären wir, was MatrixCal anders macht – und was es nicht kann.

Die Telefonnummer als Datenspur

Eine Handynummer ist fast immer mit einer echten Person verknüpft. Wer sie kennt, kann dich in vielen Apps finden, anschreiben oder in Gruppen hinzufügen. Wird eine Gruppe groß, sehen oft alle Mitglieder die Nummern aller anderen – auch von Menschen, die sich gar nicht kennen.

Was MatrixCal nicht erhebt

  • keine Telefonnummer, keine E-Mail-Pflicht, kein Klarname
  • kein Zugriff auf dein Adressbuch
  • keine Suchfunktion, mit der man Personen finden könnte
  • keine öffentliche Liste von Kalendern

Andere Mitglieder sehen von dir nur den Spitznamen und das Bild, das du gewählt hast.

Zugang nur mit Freigabe

Das Codewort allein reicht nicht. Es erzeugt nur eine Anfrage, die der Ersteller annehmen muss. Nicht freigegebene Geräte bekommen vom Server keine Nachrichten, Fotos oder Termine. Kalenderseiten erscheinen nicht in Suchmaschinen.

Mehr Schutz vor Betrugsmaschen – auch für Oma und Opa

Viele Maschen wie der „Enkeltrick“ per SMS oder Messenger beginnen mit einer fremden Nachricht an eine bekannte Telefonnummer. Bei MatrixCal gibt es keine Telefonnummern und keine Suche nach Personen. Wer in einen Familienkalender möchte, braucht das Codewort – und muss trotzdem erst vom Ersteller freigegeben werden. Das erschwert unerwünschte Kontaktaufnahme deutlich. Einen vollständigen Schutz gibt es aber nicht: Gebt das Codewort nur an Menschen weiter, die ihr kennt, und nehmt nur Anfragen an, die ihr zuordnen könnt.

Ehrliche Grenzen

  • Verschlüsselung: Nachrichten werden auf dem Weg zum Server per HTTPS verschlüsselt, wie beim Online-Banking. Eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es nicht. Für Passwörter, Kontodaten oder Gesundheitsdaten ist MatrixCal daher nicht gedacht.
  • IP-Adresse: Jede Website sieht technisch die IP-Adresse ihrer Besucher. Bei Anrufen sehen sich auch die Geräte gegenseitig. Wer das vermeiden möchte, kann selbst ein VPN nutzen.
  • Codewort weitergeben: Wer ein Codewort weiterleitet, ermöglicht weitere Anfragen. Gib Anfragen nur frei, wenn du den Spitznamen zuordnen kannst.

Tipps für mehr Privatsphäre

  1. Wähle einen Spitznamen, der nicht deinem vollen Namen entspricht.
  2. Nutze die 24-Stunden-Löschung für spontane Absprachen.
  3. Teile das Codewort nur mit Menschen, die du kennst.
  4. Entferne Mitglieder, die nicht mehr dazugehören.